der Organist

„Orgelspielen heißt einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen manifestieren.“ 

Charles-Marie Widor zu Albert Schweitzer, beim Orgelunterricht in Notre-Dame de Paris.

Im Alter von 11 Jahren begann Meinrad Bolz das Orgelspiel zu erlernen, und bereits nach wenigen Monaten konnte er seine Mutter bei ihrem Orgeldienst vertreten.

Noch während der Schulzeit absolvierte er die kirchenmusikalische C-Ausbildung (Orgel bei Jürgen Essl). Im Kirchenmusikstudium in Aachen waren Domorganist Michael Hoppe (Improvisation und liturgisches Orgelspiel) sowie Hans Schnieders (Literaturspiel) wegweisende Begleiter seiner Ausbildung. In Wien gehörte Herr Meinrad bis zum Magisterium der Orgelklasse von Martin Haselböck an. Liturgisches Orgelspiel und Improvisation studierte er in dieser Zeit bei Johannes Ebenbauer.

Liturgische Dienste und Konzerte führten ihn zu herausragenden und berühmten Orgeln im In- und Ausland (Deutschland, Schweiz, Polen, Niederlande, Schweden, Norwegen, Israel, Nord- und Südkorea). Meisterkurse bei Gerd Zacher und Wolfgang Zerer sowie Improvisationsseminare bei Norbert Richtsteig, Hans Haselböck und Peter Planyavsky runden seinen musikalischen Werdegang ab.

Seit seiner Studienzeit in Wien bis heute gehört Meinrad Bolz einem Kreis von Organisten an, die die täglich um 15 Uhr stattfindenden Orgelkonzerte der Peterskirche am Graben – der bislang einzigen Stätte Österreichs mit täglichen Orgelkonzerten – bestreiten. Lesen Sie hierzu auch den von Stephen Pritchard (The Guardian, Bachtrack u.a.) verfassten Artikel, der im Februar 2020 in der international renommierten Fachzeitschrift „CHOIR & ORGAN“ erschienen ist: