Capella Claustroneoburgensis

Sie sangen vor Gott mit ganzer Hingabe und spielten auf Zithern, Harfen und Pauken, mit Zimbeln und Trompeten.“

1.Chronik 13,8

Das vokale Spektrum der Cantorey wird seit 2008 durch die ebenfalls im Stift formierte Capella Claustroneoburgensis erweitert und bereichert. In flexibler Besetzung verstehen sich deren Musiker und Musikerinnen der historisch informierten Aufführungspraxis der jeweiligen Literatur und ihrer Schöpfer verpflichtet. Neben dem klassischen Messrepertoire, welches in der Stiftsbasilika gut einige hundert Jahre detailliert bezeugt ist, gelangen auch immer wieder ausgefallenere Werke, wie beispielsweise im Juni 2016 die Missa „Te Deum laudamus“ von Wolfram Menschick und im September 2019 Steve Dobrogosz’ „MASS“ zur Aufführung.

Zusammen mit der Cantorey ermöglicht somit die instrumentale Sparte der Capella ein gediegenes und gleichzeitig breit gefächertes Fundament für eine solide Zusammenarbeit auf hohem, musikalisch-künstlerischem Niveau mit einem umfassend erweiterten Aufführungsradius.

In weiterer Planung stehen „Requiem in g-Moll“ von Gregor Joseph Werner (Allerseelen 2020), Igor Strawinskys „Messe für Chor und Doppel-Bläserquintett“ (Mai 2021) und „Horn Mass“ der koreanischen Komponistin ByungHee Oh (Oktober 2021).